Ein Projekt wieder in Bewegung gebracht – Schnittstellen zwischen Marketing, Vertrieb und Agentur
Bei einem mittelständischen Maschinenbauer stand die Einführung eines neuen Produkts an. Das Vorhaben hing nicht am Können der Beteiligten, sondern an den Schnittstellen: Marketing, Vertrieb, Produktmanagement und eine externe Agentur arbeiteten mit unterschiedlichen Ständen. Briefings gingen mehrfach raus, Feedback kam verteilt und widersprüchlich zurück, bei Freigaben war unklar, wer entscheidet. Der Vertrieb bekam Unterlagen zu spät oder in einer nicht mehr gültigen Version. Der Termin rückte näher, das Projekt kam nicht von der Stelle.

Ziel
Das Projekt wieder in Bewegung und auf Kurs bringen: die Schnittstellen führen und den Vertrieb rechtzeitig mit den richtigen Unterlagen arbeitsfähig machen.
Vorgehen
Schnittstellen und Abhängigkeiten sichtbar gemacht: Wer liefert wem was zu, wo entstehen die Schleifen.
Klare Rollen und Abnahmen definiert – für jede Schnittstelle ein Verantwortlicher und ein Entscheider.
Feedback gebündelt statt einzeln weitergereicht, damit die Agentur eine saubere Briefingschleife bekam.
Eine einfache Status- und Prioritätenliste eingeführt, die allen denselben Stand zeigt.
Die Agentur aktiv gesteuert: Briefing, Termine, Ergebnisqualität aus einer Hand.
Wirkung
Aus mehreren Abstimmungsrunden wurde eine saubere Schleife.
Bei Freigaben war klar, wer entscheidet – Themen blieben nicht mehr liegen.
Der Vertrieb hatte zum Termin die richtige Unterlage in der gültigen Version.
Das Projekt kam wieder in Bewegung und erreichte den Termin.
Learning
Gute Projekte scheitern selten am Können. Sie scheitern an den Schnittstellen – und genau die lassen sich führen.